Calm Dogs

 

 

Warum Calm-Dogs?

Weil wir im Umgang mit unseren Hunden sowohl im Alltag als auch im Training
die Sprache der Hunde berücksichtigen, um ein stressfreies Miteinander zu gewährleisten.

Kommunikation statt Konfrontation

Calming Signals (CS)– die Sprache der Hunde

to calm (sprich: kaam) = beruhigen, besänftigen

Ein Hund, der ein solches Signal aussendet möchte eventuell sich selbst, vor allem aber seinen Kommunikationspartner – Hund oder Mensch – beruhigen.

Jedoch werden diese Signale nicht immer ausschließlich als CS eingesetzt, denn diese Zeichen zeigen auch,
dass der Hund sich in einem Konfliktzustand befindet.
Hunde im Konflikt sind auch bereit, mit aggressivem Verhalten zu reagieren,
wenn ihre Signale nicht die erwünschte Wirkung zeigen!

Wo immer wir eine solche Situation beobachten müssen wir die Situation so verändern,
dass sich der Hund wieder besser fühlt.
Dazu ist es notwendig, die Signale zu erkennen, um sie richtig einschätzen zu können.
Die Signale der Hunde müssen immer im gesamten Verhaltenszusammenhang der jeweiligen Situation berücksichtigt werden.

Viel zu wenige Hundebesitzer erkennen und beantworten die CS/Konfliktsignale ihrer Hunde!

Für einen guten und verständnisvollen Umgang mit dem Hund ist die Kenntnis dieser Signale unbedingt notwendig.
Wenn Sie sie erst mal kennen, werden Sie überrascht sein und merken, dass sie diese evtl. schon beobachtet haben aber nicht zuordnen konnten.

Hier nur ein paar Signale, die sowohl als CS als auch in Konfliktsituationen gezeigt werden:

- Gähnen
- Abwenden (Körper, Rücken, Kopf)
- Einfrieren/Erstarren
- langsame Bewegungen
- Fellkratzen
- Schütteln
- Lefzenlecken/Lefzenplustern
- Urinieren/Markieren
- Übersprungshandlungen (Beissen in Gegenstände)
- Hinsetzen/Hinlegen
- Gras fressen
- Trinken
- Scharren
- Dehnen/Strecken